Veranstaltung im Studium Generale mit dem Heidelberger Zellbiologen Thomas Kuner
 

Über die neurobiologischen Grundlagen von aggressivem Verhalten spricht Prof. Dr. Thomas Kuner im nächsten Vortrag des Studium Generale, zu dem die Universität Heidelberg am Montag, 27. November 2017, einlädt. Der Zellbiologe beleuchtet in seinem Beitrag unter anderem den Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Gewalt und psychischen Erkrankungen. Die Veranstaltung mit dem Titel „Neurobiologie der Aggression“ findet in der Aula der Neuen Universität statt und beginnt um 19.30 Uhr.

In seinem Vortrag wird Prof. Kuner erläutern, wie sich einzelne Krankheitsbilder – etwa Persönlichkeitsstörungen – auf der Ebene des Gehirns manifestieren. Dabei wird er aktuelle Konzepte neurobiologischer Forschung darstellen und die Spannbreite sowie Grenzen heutiger Erklärungsmodelle beschreiben. An Beispielen wird der Wissenschaftler darüber hinaus aufzeigen, wie das menschliche Gehirn aggressives Verhalten erzeugen kann. Dabei soll auch erörtert werden, wie Veränderungen neuronaler Schaltkreise oder die veränderte Funktion einzelner Eiweißstoffe solche Verhaltensweisen auslösen können. Wie der Referent erläutert, könnte ein besseres Verständnis dieser Mechanismen zur Entwicklung neuer Strategien führen, die das menschliche Aggressionsverhalten beeinflussen. Thomas Kuner ist Professor für Anatomie und Zellbiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Dort leitet er die Abteilung „Funktionelle Neuroanatomie“.

Das Studium Generale ist eine Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die sich an alle Mitglieder der Universität und die interessierte Öffentlichkeit wendet. Die Vorträge eines Semesters stehen unter einem gemeinsamen Rahmenthema, das von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen aus der Sicht ihrer Disziplin behandelt wird. Im Wintersemester 2017/2018 setzen sich die Referenten mit dem Thema „Aggression“ auseinander. Die Reihe mit sechs weiteren Veranstaltungen endet am 29. Januar 2018.

 

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